ÜBER UNS

Die Gründung der Kies und Beton Regli AG erfolgte im Jahr 1943 im Urserental. Ursprünglich auf die Kiesproduktion spezialisiert, erweiterten wir unsere Tätigkeiten im Jahr 1979 um die Betonproduktion. Seitdem setzt die Sand-, Kies- und Betonlieferantin aus Zumdorf, der kleinsten Gemeinde der Schweiz, kontinuierlich auf Fortschritt und investiert in moderne Technologien. Gleichzeitig legen wir einen hohen Stellenwert auf Kundenorientierung, die Herstellung qualitativ hochwertiger Materialien, Mitarbeiterbindung sowie Umweltverträglichkeit.

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Umweltverträglichkeit

Die Aufbereitung und Wiederverwendung von Wasser und von angeliefertem Deponiematerial – und somit die Schonung natürlicher Ressourcen – ist der Kies und Beton Regli AG wichtig. So verfügt unsere Betonanlage, ausgerüstet mit einem 3 m³-Betonmischer (BHS Sonthofen), über eine Wasserrückgewinnung. Auch filtern wir abgeschlämmte Teile im Abwasser und verwenden das gereinigte Wasser im geschlossenen Kreislauf erneut.

Der Rohmaterial-Abbau schafft Platz für die Deponie von Aushub und Inertmaterial (Deponie Typ B). Die Kies und Beton Regli AG setzt auf Wiederaufbereitung des deponierten Materials, um die Umwelt zu schonen und das Deponievolumen zu reduzieren.

Zudem sorgen wir mit verschiedenen Massnahmen dafür, Lärm- und Staubemissionen sowie Erschütterungen im und um unser Betriebsareal zu minimieren.

Werte und Grundsätze

  • Die Kies und Beton Regli AG legt Wert auf qualitativ einwandfreie Materialherstellung und -lieferung. Sie ist bereit, dafür auch weiterhin die erforderlichen Investitionen zu tätigen.
  • Der Kunde ist König. Als kleines Werk, das zudem nur in den schneefreien Monaten arbeiten kann, sind wir auf Lieferung jedes möglichen Kubikmeters angewiesen. Die investitionsintensive Anlage erlaubt es nicht, über den Preis zu verkaufen. Es ist deshalb erforderlich, dem Kunden Dienstleistungen zu erbringen. Die Regli AG stellt deshalb eine 24-stündige Lieferbereitschaft her, um Grossbaustellen bedienen zu können.
  • Uns ist wichtig, eine langfristige Bindung zu loyalen Mitarbeitern aufzubauen und zu pflegen. Daher legen wir besonderes Augenmerk auf ein positives Arbeitsklima, das von selbstständigen und engagierten Fachkräften geprägt ist. Wir bieten dabei eine umfassende soziale Absicherung für unsere Mitarbeitenden.
  • Der Rohstoff Kies ist beschränkt. Das qualitativ hochstehende Material ist deshalb gezielt einzusetzen. Die Vorräte sind durch den Verkauf von qualitativ niedrigerer Ware für anspruchslose Zwecke (z. B. Auffüllmaterial) zu schonen.
    • Wir bemühen uns, möglichst umweltgerecht zu arbeiten. Dazu werden, wo immer möglich, Elektromotoren eingesetzt, es wird dem Arbeitsumfeld grosse Bedeutung beigemessen (perfekte Staubabsaugvorrichtungen, Lärmschutz, etc.), und die Umwelt wird schnellstmöglich nach dem Eingriff rekultiviert.

    Unternehmensgeschichte

    Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges begann Walter Regli (1901 – 1982) in Zumdorf damit, Gesteinsmaterial aus der Furkareuss zu gewinnen. Aufgrund der verstärkten Festungsbauten in Andermatt während des nahenden Krieges stieg die Nachfrage nach Sand und Kies. Im Jahr 1942 gründeten Walter Regli und seine Brüder Alfred (1894 – 1987) und Franz (1902 – 1991) die Sand- und Schotterwerk Regli AG mit einem Aktienkapital von Fr. 150’000. Die zweite Generation hielt 1969 Einzug in den Verwaltungsrat, gefolgt von der dritten Generation im Jahr 1994. Im Jahr 2001 übernahm die Arnold & Co. AG aus Flüelen die Aktien der Erben von Franz Regli.

    Anfangs erfolgte der Materialabbau manuell, wurde aber im Laufe der Zeit zunehmend motorisiert. Mit dem Bau der Vorbrecheranlage im Jahr 1970 wurde die Kiesproduktion professionalisiert und modernisiert. Neun Jahre später stieg die Regli AG in die Betonproduktion ein und ersetzte bereits drei Jahre nach dem Erwerb die ursprünglich gekaufte Occasionsanlage durch ein moderneres, grösseres Werk. Eine Lawine zerstörte 1987 das gesamte Werk, woraufhin das Kieswerk in den Berg verlegt wurde.

    Über viele Jahrzehnte hinweg hatte das Unternehmen mit Qualitätsproblemen zu kämpfen, bedingt durch den Abbau in der Furkareuss. Eine kostenintensive Werkverbesserung in Richtung besserer Qualität wurde durchgeführt, sodass heute anerkannt gute Produkte geliefert werden können. Die Bemühungen, stets auf dem neuesten Stand der Technik zu sein, führten zur Digitalisierung der Steuerung von Kieswerk und Betonanlage sowie zur Ausstattung mit einer geeichten Protokolliervorrichtung gemäss der SIA-Norm im Jahr 1989/90.

    Die Namensänderung auf Kies und Beton Regli AG erfolgte 1996.

    Der Ausbau und die Verbesserung der Anlage waren nur möglich, weil das Aktionariat darauf verzichtete, eine angemessene Rendite des investierten Kapitals zu erhalten. Der Gewinn wurde fast vollständig reinvestiert, und seit 1973 wurden insgesamt über Fr. 7.0 Mio. ins Werk investiert und vollständig abgeschrieben. Der Verwaltungsrat bemühte sich rechtzeitig, die Fremdverschuldung abzubauen, bevor die Hochzinsphase einsetzte und das Baugewerbe rückläufig wurde.

    Zwischen 2008 und 2010 erfolgte ein weiterer Ausbau mit dem neuen Kies- und Betonwerk, was zu einer weiteren Steigerung der Produktqualität führte. Das Investitionsvolumen belief sich auf rund Fr. 12 Mio.

    Qualitätssicherung

    • Im Rahmen der unternehmerischen Sorgfaltspflicht hinsichtlich der Qualitätssicherung der Produkte und Dienstleistungen legt die Regli AG mit dem vorliegenden Manage­ment-Handbuch (MHB) ihre Qualitätspolitik fest.
    • Das MHB stellt eine Beschreibung des von uns festgelegten Manage­ment-Systems dar. Seine Anwendung gewährleistet, dass alle organisatorischen, kaufmän­nischen und technischen Tätigkeiten, welche Auswirkungen auf die Qualität haben, geplant, gesteuert und überwacht und somit die vertraglich vereinbarten Forderungen erfüllt werden.
    • Wir stellen damit sicher, dass die Qualität aller Produkte und Leistungen unseres Unternehmens den Forderungen der Kunden entsprechen.
    • Der Geschäftsleiter ist gleichzeitig Qualitäts- und Sicherheitsbeauftragter und als solcher verantwortlich für die Über­wachung und Optimierung des Qualitätsmanagement‑Systems. Gleichermassen ist er für die Aufrechterhaltung des norm­konformen Zustandes im ganzen Unternehmen zuständig.

    UNSERE MANPOWER

    Die Kies und Beton Regli AG schätzt das Privileg, auf eine engagierte Gruppe von langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählen zu können, die nicht nur über Fachkenntnisse, sondern auch über ein tiefes Verständnis für die Unternehmenswerte verfügen. Das Team bildet das Rückgrat der Kies und Beton Regli AG und trägt massgeblich dazu bei, die hohen Standards in der Materialherstellung und -lieferung aufrechtzuerhalten.

    Stefan Tresch

    Stefan Tresch

    Geschäftsführer

    Silvia Gerig

    Silvia Gerig

    Administration / Faktura

    Sven Senn

    Sven Senn

    Werkleiter

    Severin Cathry

    Severin Cathry

    Disponent / Betonmaschinist

    Marcel Stössel

    Marcel Stössel

    Disponent / Betonmaschinist

    Beda Regli

    Beda Regli

    Betriebselektriker / Unterhalt

    Philipp Regli

    Philipp Regli

    Werkmitarbeiter / Unterhalt

    Stefan Schuler

    Stefan Schuler

    Maschinist / Unterhalt / LKW-Fahrer

    Urs Christen

    Urs Christen

    Maschinist / Unterhalt / LKW-Fahrer

    Peter Furrer

    Peter Furrer

    LKW-Fahrer

    Kaspar Heussi

    Kaspar Heussi

    LKW Fahrer

    Ivan Tresch

    Ivan Tresch

    Disponent und Betonmaschinist

    UNSERE PFERDESTÄRKE

    MAN 4-Achser Fahrmischer 440 PS
    Euro 6
    Fahrmischer Stetter AM9

    Dumper Liebherr TA 230
    Einsatzgewicht 24 Tonnen
    Nutzlast 30 Tonnen

    Radlader Liebherr 586
    Einsatzgewicht 33 Tonnen
    Schaufelinhalt 6.0 m³

    MAN 4-Achser Kipper 480 PS
    Euro 6
    2-Seitenkipper Moser

    Raupenbagger Liebherr R946
    Einsatzgewicht 46 Tonnen
    Schaufelinhalt 2.0 m³

    Rolba 200

    UNSERE ANLAGE

    Die Kies und Beton Regli AG betreibt eine Kiesaufbereitungsanlage, in der Rohmaterial abgebaut und verarbeitet wird. Dies geschieht durch einen Primärbrecher, gefolgt von einem Sekundärbrecher und einer Schwertwäsche. Das Material wird in verschiedene Klassifikationen von Kies und Sand getrennt. Die Betonanlage verfügt über Sand- und Kiessilos, Zementsilos und einen Betonmischer mit einer Leistung von 80-120 m³/h.

    Abbau Rohmaterial

    Der Abbau des Rohmaterials erfolgt mit dem Bagger. Größere Steine werden gesprengt, kleinere mit dem Spitzhammer verkleinert. Das Rohmaterial mit einer Körnung von 1’000 mm wird per Dumper oder Radlader zugeführt und in das Aufgabesilo der Primärbrechanlage gekippt.

    Primärbrecher 

    Der Primärbrecher GIPO 1330 zerkleinert das Rohmaterial auf eine Körnung 0/150 mm. Dieses Material wird beim Zwischendepot gelagert und unterirdisch mit zwei Aufgaberinnen auf Förderbänder beschickt. Anschliessend erfolgt die Absiebung. Das Material, das grösser als 0/63 mm ist, gelangt in den Sekundärbrecher (Prallbrecher Hazemag GP41).

     

    Siebmaschinen und Brechsilo

    Danach gelangt das Material mit Förderbändern in die Schwertwäsche und dann weiter zu den Siebmaschinen zum Klassifizieren der verschiedenen Kiese 4/8, 8/16, 16/32 und 32/63 sowie der Sandfraktionen 0/1 und 1/4.

    Überschusskomponenten gelangen in das extra dafür vorgesehene Brechsilo. Von dort gelangt das Material in den Tertiärbrecher, wo trockener Brechsand hergestellt wird.

    Mit unserer modernen Anlage können wir auch Strassenmaterialien UG 0/45 herstellen. Die Anlage ist so ausgelegt, dass damit eine Leistung von 180 t/h gefahren werden kann. In der Sand-Rückgewinnung werden die abgeschlämmten Teile (<0.063 mm) über die Zyklonanlage im Abwasser ausgeschieden.

    Renaturierung

    Das Schmutzwasser wird gesammelt und in der betriebseigenen Kläranlage gereinigt. Anschliessend wird es als Prozesswasser im geschlossenen Kreislauf erneut in der Materialaufbereitung verwendet. Der Schlamm wird in der Kammer-Filterpresse entwässert, zurück ins Kiesabbaugebiet transportiert und endgelagert. Das Überlaufwasser wird in das Prozesswasser-Reservoir des Kieswerks geleitet und wiederverwendet. Das Meteorwasser bzw. die Platzentwässerung wird gesammelt. Über einen Ölabscheider gelangt das Wasser in einen Retentionsgraben, wo es versickert.

     

    Betonanlage

    Die Betonanlage ist eine Turmanlage mit acht Sand- und Kiessilos. Diese Silos werden direkt von der Kiesaufbereitung mittels Förderbänder und Elevator beschickt. Des Weiteren hat die Betonanlage Zementsilos, wo bis zu vier verschiedene Zementarten produziert werden können, und eine Zusatzmittelanlage mit zehn Tanks. Das Herzstück der Anlage ist der 3 m³-Betonmischer (BHS Sonthofen). Die Anlage verfügt über eine Heizung und eine vollautomatische Reinigungsanlage. Die Prozesse werden mit einer modernen Steuerung (Dorner) kontrolliert. Die Anlage hat eine Betonleistung von 80 – 120 m³/h, je nach bestellter Betonsorte und Anforderungen an die Qualität.

    UNSERE ANLAGE

    Die Kies und Beton Regli AG betreibt eine Kiesaufbereitungsanlage, in der Rohmaterial abgebaut und verarbeitet wird. Dies geschieht durch einen Primärbrecher, gefolgt von einem Sekundärbrecher und einer Schwertwäsche. Das Material wird in verschiedene Klassifikationen von Kies und Sand getrennt. Die Betonanlage verfügt über Sand- und Kiessilos, Zementsilos und einen Betonmischer mit einer Leistung von 80-120 m³/h.

    Abbau Rohmaterial

    Der Abbau des Rohmaterials erfolgt mit dem Bagger. Größere Steine werden gesprengt, kleinere mit dem Spitzhammer verkleinert. Das Rohmaterial mit einer Körnung von 1’000 mm wird per Dumper oder Radlader zugeführt und in das Aufgabesilo der Primärbrechanlage gekippt.

    Primärbrecher 

    Der Primärbrecher GIPO 1330 zerkleinert das Rohmaterial auf eine Körnung 0/150 mm. Dieses Material wird beim Zwischendepot gelagert und unterirdisch mit zwei Aufgaberinnen auf Förderbänder beschickt. Anschliessend erfolgt die Absiebung. Das Material, das grösser als 0/63 mm ist, gelangt in den Sekundärbrecher (Prallbrecher Hazemag GP41).

     

    Siebmaschinen und Brechsilo

    Danach gelangt das Material mit Förderbändern in die Schwertwäsche und dann weiter zu den Siebmaschinen zum Klassifizieren der verschiedenen Kiese 4/8, 8/16, 16/32 und 32/63 sowie der Sandfraktionen 0/1 und 1/4.

    Überschusskomponenten gelangen in das extra dafür vorgesehene Brechsilo. Von dort gelangt das Material in den Tertiärbrecher, wo trockener Brechsand hergestellt wird.

    Mit unserer modernen Anlage können wir auch Strassenmaterialien UG 0/45 herstellen. Die Anlage ist so ausgelegt, dass damit eine Leistung von 180 t/h gefahren werden kann. In der Sand-Rückgewinnung werden die abgeschlämmten Teile (<0.063 mm) über die Zyklonanlage im Abwasser ausgeschieden.

    Renaturierung

    Das Schmutzwasser wird gesammelt und in der betriebseigenen Kläranlage gereinigt. Anschliessend wird es als Prozesswasser im geschlossenen Kreislauf erneut in der Materialaufbereitung verwendet. Der Schlamm wird in der Kammer-Filterpresse entwässert, zurück ins Kiesabbaugebiet transportiert und endgelagert. Das Überlaufwasser wird in das Prozesswasser-Reservoir des Kieswerks geleitet und wiederverwendet. Das Meteorwasser bzw. die Platzentwässerung wird gesammelt. Über einen Ölabscheider gelangt das Wasser in einen Retentionsgraben, wo es versickert.

     

    Betonanlage

    Die Betonanlage ist eine Turmanlage mit acht Sand- und Kiessilos. Diese Silos werden direkt von der Kiesaufbereitung mittels Förderbänder und Elevator beschickt. Des Weiteren hat die Betonanlage Zementsilos, wo bis zu vier verschiedene Zementarten produziert werden können, und eine Zusatzmittelanlage mit zehn Tanks. Das Herzstück der Anlage ist der 3 m³-Betonmischer (BHS Sonthofen). Die Anlage verfügt über eine Heizung und eine vollautomatische Reinigungsanlage. Die Prozesse werden mit einer modernen Steuerung (Dorner) kontrolliert. Die Anlage hat eine Betonleistung von 80 – 120 m³/h, je nach bestellter Betonsorte und Anforderungen an die Qualität.